FAQs

Heute möchte ich die Rubrik FAQ hier im Blog eröffnen, bevor Sie ihre eigenen Platz auf unserer Homepage findet. Hier werden nach und nach immer mehr häufig gestellte Fragen zum Thema Honig, Propolis oder Gelée Royale beantwortet. Wer eine Frage hat kann diese auch gerne als Kommentar hier lassen oder Sie anderweitig zukommen lassen. Ich werde versuchen sie so bald wie möglich zu beantworten.

Honig:

  • Wieso kandiert Honig?

Das Kandieren eines Honigs ist ein ganz natürlicher Vorgang, der je nach Honigsore schneller oder langsamer ist. Im Laufe der Lagerung entstehen kleine Zuckerkristalle, welche sich, ein mal angefangen, rasch vermehren können. Honige mit einem hohen Glucose Anteil, wie z.B. Blütenhonig, kandieren schneller. Honig mit einem geringen Glucose Anteil und hohen Fructose Anteil, wie Akazienhonig, kandieren langsamer.

  • Was kann ich tun, wenn mein Honig kandiert ist?

Kandierter Honig weder kandiert, noch muss man sich damit abfinden. Um ihn wieder flüssig zu bekommen stellt man ihn am besten in ein warmes Wasserbad. Aber Vorsicht! Das Wasserbad sollte nicht mehr als 40 Grad haben. Bei einer höheren Temperatur werden die Enzyme und anderen guten Inhaltstoffe zerstört.

  • Wie lange ist Honig haltbar?

Das kommt darauf an, wie gut man mit dem Honig umgeht. Wenn gut damit umgeht und ihn optimal lagert, kann er sich sogar einige Jahre halten. Die Inhaltsstoffe schwinden im Laufe der Zeit und die spezifischen Eigenschaften verlieren sich. Bis 2 Jahre nach Abfüllung sind die positiven Eigenschaften aber garantierbar, sofern die Lagerung ordnungsgemäß ist.

Funfact: In ägyptischen Pyramiden wurden in Gefäßen Honig, bzw. dessen Rückstände entdeckt und bis auf dass er eingetrocknet ist, soll er noch völlig genießbar sein!

  • Wie lagert man Honig richtig?

Honig ist im Grunde leicht zu lagern. Wie bei vielen anderen Lebensmitteln gibt es aber auch etwas zu beachten. Ab einer Temperatur von 40°C werden die Enzyme und Vitamine im Honig angegriffen und zerstört. Je heißer, desto wenige Inhaltsstoffe hat er. Wer ihn also in sein kochenden Tee macht, hat bis auf ein wunderbares Süßungsmittel nicht mehr viel gesundes daran. Wenn Honig aber zu kalt wird kann er hart und nicht mehr streichbar werden. Optimal ist ein Platz um die 15°C und dunkel, denn auch das Licht zerstört die empfindlichen Enzyme im Honig.

  • Ist Honig unbedenklich zu essen?

Honig ist im Grunde ein völlig unbedenkliches Lebensmittel. Wie immer gibt es aber auch hier einen Haken. Honig ist sehr zuckerhaltig und deswegen sollte im Falle von Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen und Unverträglichkeiten erst mal der ärztliche Rat einholen. Honig sollte Kindern auch erst ab 1 Jahr gegeben werden. Honig ist nämlich ein unbehandeltes Lebensmittel und kann Inhaltstoffe enthalten, die gefährlich für Babys sein können. Bienenartige

  • Wie kommt es zu den unterschiedlichen Honigsorten?

Im Umkreis eines Bienenstocks sind üblicherweise mehr als nur eine Pflanzenart und trotzdem kann man einen Honig als Sortenrein bezeichnen. Durch eine Analyse des Honigs erfährt man aus welchen Pflanzen dieser gewonnen wurde. Je nachdem wo die Bienenstöcke standen, fliegen diese eine Pflanzenart besonders häufig an. Dabei konzentrieren sie sich meistens auf die Pflanzen, die am häufigsten um sie herumstehen.

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Blütenhonig und einem Honigtauhonig?

Blütenhonige, wie zum Beispiel Lavendel- oder Sonnenblumenhonig wird von den Bienen aus Pollen gemacht. Hierzu essen die Bienen die Pollen und würgen diesen nach einer Anreicherung mit Enzymen im Bienenstock in die Wabe aus. Beim Honigtauhonig sammeln die Bienen statt Pollen die Ausscheidungen von Läusen oder ähnlichen Tieren, die sich an Bäumen laben. Deswegen kann ein Tannenhonig auch nie ein Blütenhonig sein und umgekehrt.

  • Muss Honig rein und unverfälscht sein?

Wenn Honig etwas zugeführt wurde, dann darf dieser nicht mehr Honig genannt werden. Strecken mit Zucker oder Sirup ist nicht erlaubt. Aber auch wenn die Honige mit Zutaten verfeinert werden, dürfen diese nicht mehr Honig genannt werden. Deshalb heißen unsere Honige mit Zusätzen auch nicht mehr Honige, sondern Brotaufstriche.

 

Propolis:

  • Granulat oder Lösung, was nutzt man wofür?

Das Granulat ist für die innere Anwendung, die Alkoholhaltige Lösung für die äußere Anwendung gedacht.

  • Worauf muss man achten?

Sowohl flüssig als auch fest, Propolis kann Verfärbungen nach sich ziehen

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